Die ursprünglich auf 40 Jahre genehmigte „Zwischen“-Lagerung der Castoren mit hochgefährlichem, hochradioaktivem Material aus dem AKW-Betrieb in Grafenrheinfeld wird zur Langzeit-Lagerung. Die einst angenommenen Zeitpläne für die Standortfestlegung und mögliche Inbetriebnahme eines Endlagers zur dauerhaften tiefengeologischen Verwahrung des Atommülls gelten inzwischen als unrealistisch und nicht mehr haltbar.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus – etwa für die Behälter oder die Gebäude? Kann die Atommüll-Lagerung in Grafenrheinfeld überhaupt langfristige Sicherheit bieten? Und wie verändert sich die Gefährdungslage angesichts von Krieg in Europa und neuer, leicht verfügbarer Waffensysteme?
Informationen und Einschätzungen zum Thema geben Babs und Edo Günther. Beide engagieren sich seit Jahrzehnten gegen Atomkraft – beim BUND Naturschutz sowie im Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB), sowohl lokal als auch bundesweit.
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